Springen Sie zur Hauptnavigation

Springen Sie zum Hauptinhalt

Sie befinden sich hier: EURAWASSER > Privatkunden > Abwasser > Wissenswertes > Zentrale Kläranlage Rostock > Chronik



Nebennavigation



Logo

Bildleiste



Hauptnavigation



Hauptinhalt



Vor 100 Jahren wurde das erste Klärwerk gebaut

Die Erbauer der ersten Rostocker Kläranlage gehörten zu den Pionieren ihrer Zeit. Von damals bis heute gab es eine rasante Entwicklung – dennoch sind die ersten Abwassersammler noch heute in Betrieb.

1913

Rostock beginnt mit dem Bau einer zentralen Entwässerung. Die ersten Abwasserleitungen werden bis zu 8 Meter tief verlegt. Westlich der Neptunwerft entstehen eine Abwasserbehandlungsanlage mit Rechen, Sandfang und 12 Absetzbecken (Emscherbrunnen). Der größte Abwassersammler (2,5 Meter breit und 2,7 Meter hoch) ist begehbar und noch heute in Betrieb.



1939

Die Stadt Rostock beauftragt Dr. Karl Imhoff mit einem Gutachten zur Verbesserung der Abwasserreinigung. Der Krieg verhindert jedoch die Umsetzung.



1952

Es wird mit dem Bau einer neuen Abwasserbehandlungsanlage in Bramow, ausgelegt für 150.000 Einwohner und die vorhandene Industrie, begonnen. Angesichts der Stadtentwicklung muss die Anlage neu konzipiert werden.



1960er Jahre

Es entstehen zwei neue Absetzbecken (Rundbecken noch in Betrieb) für die mechanische Abwasserreinigung, zwei Faulbehälter und Trockenbeete für die Schlammbehandlung.



1980er Jahre

Aufgrund der Stadtentwicklung werden weitere Abwasserpumpwerke (Lichtenhagen, Schmarl) zur Abwasserüberleitung auf die Kläranlage Rostock gebaut. Zur Abwasserentsorgung der Stadtteile Dierkow, Gehlsdorf und Toitenwinkel entsteht der Warnow-Düker (Abwasserdruckrohrleitungen unter der Warnow).



1994 - 1996

Die Kläranlage Rostock wird für 82 Millionen Euro modernisiert. Die mechanische Kläranlage wird zur vollbiologischen Kläranlage ausgebaut. Entscheidungsgrundlagen für die Planung sind:

  • Sichere Unterschreitung der Überwachungswerte für die Abwasserableitung ins Gewässer durch die Kläranlage
  • Hohe Flexibilität der Abwasserreinigung, um möglichen Verschärfungen der Grenzwerte für Phosphor- und Stickstoffablaufkonzentrationen entsprechen zu können (EG-Richtlinien)
  • Hohe Betriebssicherheit
  • Verwendung vorhandener Bausubstanz


2009

Fertigstellung eines neuen Blockheizkraftwerkes (BHKW). Mit dem BHKW kann der Strombedarf der Zentralen Kläranlage Rostock teilweise (65-75%) und der Wärmebedarf nahezu ganzjährig komplett abgedeckt werden.



2012

Neubau zweiter Gaspeicher und Co-Fermentation. Zur Optimierung der bestehenden Faulgasnutzung wurde die Speicherkapazität mit den Neubau eines zusätzlichen Gasspeichers erweitert. Das Fassungsvermögen der Gasblase beträgt 1.040 m³.
Zur zukünftigen Verwertung von Fetten aus dem Zulauf der Kläranlage wurde im Bereich der Schlammbehandlung eine Annahmestation für Substrate  zur Co-Fermentation errichtet. Durch diese Maßnahme soll sich die Faulgasproduktion erhöhen.

Wir sind rund um die Uhr für Sie da:
T 0381 8072-220



Störungen

Reparaturen, Rohrbrüche, Prüfungen – auf unserer Karte entgeht Ihnen nichts
mehr



Downloads

Formulare, Infoblätter, Anträge – hier finden Sie, was Sie suchen
mehr

Fußzeile und Copyright



© 2018 REMONDIS AG & Co. KG