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Das Rostocker Wasserwerk schreibt Geschichte



1150

Seit der Entstehung der Stadt (Bestätigung des Stadtrechtes 1218) wurde das Wasser der Warnow und ihrer Nebenarme von Wasserträgern als Trinkwasser angeboten.



1448

Auf Initiative der Bierbrauer wird das Oberflächenwasser der Teiche südlich der Stadt erschlossen.



1448

Brauer schließen sich zur Mittelstädtischen Borngesellschaft zusammen und führen Wasser in Gräben und durch Holzleitungen nach Rostock; später kommen die Alt- und die Neustädtische Borngesellschaft hinzu.



1820

Rat und Bürgerschaft verpflichten die Borngesellschaften, ihr Wasser für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen. Die erste Freileite für die Mittelstadt entsteht.



1844

Auf Kosten der Stadt wird die zweite Freileite verlegt; diesmal werden Gussrohre verwendet, die bis in die Neustadt führen.



1847

Der Bau der dritten Freileite beginnt; sie soll die Altstadt versorgen. Die Altstädtische Borngesellschaft hintertreibt das Vorhaben, und das Projekt kann nicht vollendet werden.



1862

Wasserbaumeister W. Kümmel legt das Projekt für das erste Rostocker Wasserwerk vor.



22. Mai 1865

Der Bau des ersten Rostocker Wasserwerks wird beschlossen. Es ging am 7. Juni 1867 mit drei Filterbecken in Betrieb. Ausgelegt war dieses Werk für 36.000 Einwohner. Der Wasserverbrauch war mit maximal fünf Kubikfuß (das sind 141,6 Liter) pro Einwohner und Tag bemessen. Zwei mit Dampf betriebene Pumpen transportierten das Trinkwasser hinauf in den Wasserturm auf der Heubastion in den Wallanlagen, dem Ausgangspunkt eines 25 Kilometer langen Versorgungsnetzes. Der Wasserbehälter fasste 1.083 Kubikmeter.



7. Juni 1867

Das erste Wasserwerk der Stadt (Bleicherstraße) geht in Betrieb. Das Rohrnetz hat eine Gesamtlänge von 25 Kilometern; Mittel- und Neustädtische Borngesellschaft verkaufen ihre Wasserrechte an die Stadt und lösen sich auf.



1881

Die Bevölkerung wächst auf über 39.000 Menschen; die Kapazität des ersten Wasserwerks ist erschöpft.



1890

Der Beschluss zum Bau des zweiten Rostocker Wasserwerks wird gefasst. Die Rohre des Trinkwassernetzes sind zusammen 50 Kilometer lang.



1894

Das zweite Rostocker Wasserwerk (Talstraße/Blücherstraße), bemessen für perspektivisch 80.000 Einwohner bei einem Bedarf von 150 Litern pro Tag, geht mit den ersten Anlagen in Betrieb.



1900

Damals wurden zur Förderung von 100 Kubikmetern Wasser 50 bis 60 Kilogramm Koks benötigt. Bei 11.000 Kubikmetern Wasser pro Tag rund 6 Tonnen.



1901

Planmäßig werden die Anlagen im Wasserwerk erweitert. Bis 1906 werden die ersten Wasserzähler eingebaut. Die Gesamtrohrlänge im Versorgungsnetz beträgt jetzt 68 Kilometer.



1903

Der Wasserturm in der heutigen Blücherstraße geht in Betrieb.



1922

Die Reichseisenbahn baut ihr Ausbesserungswerk auf dem Gebiet des späteren Dieselmotorenwerkes in der Schwaaner Landstraße – die Altstädtische Borngesellschaft hatte das Gelände für 24.000 Mark an die Stadt verkauft.



1927

Die Druckerhöhungsanlage in Barnstorf wird in Betrieb genommen; die Leitungen im Versorgungsgebiet besitzen jetzt eine Länge von 111 Kilometern.



1930

Rostock wird zur Großstadt – die Einwohnerzahl klettert in diesem Jahr auf über 100.000.



1936

Im Wasserwerk werden sieben geschlossene Schnellfilter eingebaut.



1938

Zwei weitere Langsamfilterbecken entstehen; das Rohrnetz ist 214 Kilometer lang.



1942

Die Bauarbeiten für die offene Schnellfilteranlage beginnen und werden unter den komplizierten Bedingungen des Krieges fortgeführt.



1947

Nachdem endlich der nötige Filterkies beschafft werden konnte, wird die neue Schnellfilteranlage versorgungswirksam.



1955–1960

Der Stichkanal an der Warnow wird vertieft, das Entnahmebecken vergrößert, ein neues Pumpwerk errichtet und die Schnellfilteranlage II gebaut. Das Rohrnetz wächst in dieser Zeit um 38 Kilometer von 222 auf 260 Kilometer Länge.



1956

Der Wasserturm in der Blücherstraße wird außer Betrieb genommen.



1963–1968

Bau des Schnellfilters III; der Betrieb der offenen Langsamfilterbecken wird eingestellt. Das Maschinenhaus und der Schnellfilter I werden rekonstruiert.



1975–1983

Inbetriebnahme des Drei-Etagen-Absatzbeckens, Rekonstruktion von diversen Anlagen und Baubeginn für Schnellfilter IV. Ziel: eine Kapazität von 200.000 Kubikmetern Trinkwasser pro Tag.



1989

Nach acht Jahren Bauzeit wird Schnellfilter IV in Betrieb genommen; das Rohrnetz ist 580 Kilometer lang.



1991

Der Schnellfilter V (Aktivkohle-Filterstufe) wird in Betrieb genommen.



1992

Sanierung der Druckerhöhungsanlage Niederhagen.



1992

Inbetriebnahme einer automatischen Messstation am Stichkanal zur Überwachung der Rohwasserbeschaffenheit.



1992

Sanierung der Chloranlage und Inbetriebnahme einer neuen Chloroxidanlage.



26. November 1992

Die Bürgerschaft der Hansestadt Rostock stimmt für die Vergabe der Betreiberkonzession über die wassertechnischen Anlagen an die EURAWASSER GmbH Rostock.



1993

Inbetriebnahme der neuen Grobaufbereitungsanlage im Rostocker Wasserwerk.



1995

Die Inbetriebnahme der Ozonanlage im Wasserwerk führt zu einer massiven Reduzierung des Chloreinsatzes.



1995

Bau und Inbetriebnahme von sieben dezentralen Chlorstationen, um den Einsatz von Chlor im Wasserwerk zu minimieren.



1999

Eine Pulverkohledosierstation wird gebaut.



2000

Neuerrichtung der Druckzone Südstadt.



2001

Das Rohwasserpumpwerk 2 wird saniert.



2002

Der Neubau Hochbehälter Biestow wird fertiggestellt.



2005

Das Gebäude des Maschinenhauses wird saniert, und die Trafostation und die Schaltwarte werden umgebaut. Neuverlegung Warnow-Düker am Petridamm.



2006

Der Neubau der Druckerhöhungsanlage Gartenstadt wird fertiggestellt.



2007

Schrittweise Sanierung der Aktivkohlefilterkammern (bis 2011).



2009

Sanierung der Druckerhöhungsanlage Kritzmow.



2010

Sanierung des Rohwasserpumpwerkes 3.



2011

Sanierung des Zwischenpumpwerkes im Schnellfilter IV.



2011

Sanierung des Verwaltungsgebäudes im Wasserwerk, unter anderem mit zusätzlicher  Wärmedämmung der Außenfassade, Erneuerung der Dachfläche und -entwässerung, Schaffung eines Wartebereichs für Besucher sowie Herstellung eines behindertengerechten Gebäudeeingangs und Grundstückzugangs.



2012

Errichtung einer neuen Trafostation zur Reduzierung der Spannung von 20.000 V auf  400 V für den Schnellfilter IV / V und zur Sicherung einer redundanten Einspeisung von Elektroenergie in das Wasserwerk Rostock.



2013

Ertüchtigung des Sperrbauwerkes von der Warnow zum Rohwasserzulaufkanal des Wasserwerkes.



2013

Rückbau des nicht mehr genutzten Entnahmebauwerkes 1.



2013 / 2014

Abdeckung der Filterkammern im Schnellfilter V zur weiteren Erhöhung der Trinkwassersicherheit im Aufbereitungsprozess.



2014

Inbetriebnahme einer neuen Chloranlage in einem separaten Gebäude. Damit verbunden wurde der Einsatz von 500 kg Fässern abgelöst und durch 65 kg Flaschen ersetzt .



2014

Der nicht mehr benötigte Schnellfilter III wird zurückgebaut, nachdem die im Schnellfilter III befindliche alte Chloranlage außer Betrieb genommen werden konnte.



2014

Umstellung von thermischer auf katalytische Restozonvernichtung in der Vorozonung.



2014

Ein statisches Mischelement wird zur Optimierung des Flockungsmitteleintrages in die Zulaufleitung zur Flockungsanlage eingebaut.



2015

Ersatz der Niederspannungsschaltanlage für den Schnellfilter IV / V.



2015

Umstellung von thermischer auf katalytische Restozonvernichtung in der Hauptozonung.



2015

Rückbau des nicht mehr genutzten Schnellfilters II.



2015

Bau einer Be- und Entlüftungsanlage für den Trinkwasserbehälter im Wasserwerk Rostock zur weiteren Erhöhung der Trinkwassersicherheit im Aufbereitungsprozess.



2015

Erneuerung einer der Werksausgangsleitungen von 1904 auf dem Gelände des Wasserwerkes von DN 600 auf DN 500.



2016

Die letzte der ehemals 7 dezentralen Chlorstation im Leitungsnetz wird außer Betrieb genommen.

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